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Früh geboren, was bedeutet das?

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 45.000 Kinder zu früh, das heißt vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche (SSW), geboren. Kinder, die mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 g und meist vor der 32. SSW zur Welt kommen, bezeichnet man als „very low birth weight infants“ (VlBW). Die Gruppe der Kinder unter 1.000 g als „extrem low birth weight infants“ (ElBW). Generell gilt das Erreichen der 23. SSW als Grenze der Lebensfähigkeit von Frühgeborenen mit medizinischer Hilfe.

Die Prognosen sind schwer vorhersehbar. Natürlich profitieren früh geborene Babys von den Fortschritten in der Intensivmedizin. Und je reifer ein Kind bei der Geburt ist, desto besser sind die Prognosen. Trotzdem kämpfen viele mit der Problematik der nicht ausgereiften Lunge, mit angeborenen Herzfehlern oder Infektionen mit dem RS-Virus (respiratory syncytial virus).

Wenn ein Kind geboren wird, fangen zwei Leben neu an. In besonderem Maße gilt das für Familien mit früh oder krank geborenen Kindern. Der Elterverein kann und möchte Sie hier unterstützen.